Why are you unhappy?
Because 99.9 per cent of everything you think, and of everything you do, is for yourself —
And there isn’t one.

Warum bist du unglücklich?
Weil 99,9 Prozent von allem, was du denkst und von allem was du tust, dreht sich um dich selbst -
doch da ist gar keiner.

— von Wei Wu Wei

Ich stand da, in der Präsenz der Liebe, eine strahlende Kraft von Liebe und schaute, ob ich sehen konnte, dass es wirklich Liebe war und nicht bloß eine künstliche Laune. Für den Anfang konnte ich es tatsächlich in seiner Präsenz sehen. Es gab einen Raum, der als absolut unerschütterliches Vertrauen auftauchte, um mich für mich selbst zu öffnen.

Es gab keine Notwendigkeit für Abwehr oder Verteidigung, welche sich unmittelbar auflösten. Es dauerte einen Moment, zu sehen, dass sie gegangen waren, während ich völlig nackt und frei von Angst dastand.

Alle oberflächlichen Schichten freundlicher Konversation verbrannten im Nu. Dieses “Wie geht es dir?” und “Danke gut” wurden unmittelbar durch die schiere Freude, einfach “da” zu sein, verdeckt. In diesem Moment war alles am richtigen Ort, alles war OK und perfekt, so wie es war.

Alles war richtig in dieser Welt.

Das Ding mit Authentizität ist, wenn du dich erst darum kümmern musst, dann ist es das nicht. Es ist viel unmittelbarer als das. Es wird dir auch nicht helfen, Wasser zu beschreiben, wenn du durstig bist. Aber trink einfach ein Glas Wasser und du weißt. Es macht keine Worte erforderlich.

Diese Art von Wissen, diese Art direkter Erfahrung ist es, was Authentitzität am nächsten kommt. Diese Flamme, diese spielerische Leuchtkraft von Macht, Klarheit und Mut. Es ist nicht so, dass es zu beschreiben, es ungültig machte. Es ist eher so, dass die Unfähigkeit, es beschreiben zu können, eher den Beweis darstellt.

Es ist ein unmittelbares Erkennen eines vertrauten Zustandes, eines inneren Wissens und einer Vertrautheit. Nicht weil etwas Persönliches darin wäre, oder dass diese Erfahrung oder irgendwas an uns besonders wäre, weil wir solche Momente erleben. Wenn es zu dir nach Hause kommt, an deine Türe klopft und du neugierig und misstrauisch hinter deinem Schutz aus Ketten und Hindernissen hervorschaust und du zum ersten Mal einen Blick davon erhaschst, dann gibt es keinen Zweifel: das letzte, wonach du fragst ist die Herkunft oder ein Beweis. Das Erkennen ist direkt und unmittelbar. Du reißt die Tür so schnell wie möglich auf. Deine Hände schieben alle Schlösser auf und ermutigt und freudig schreist du aus: Komm herein, komm schon herein, komm endlich und geh’ niemals mehr weg.

Es ist so: es gibt keine Probe, keine Vorbereitung. Es gab nicht mal einen frühere Gelegenheit, womit du es vergleichen könntest. Es ist, wie zum allerersten mal. Das ist das Original, kein Test, kein Trockenversuch. Und doch weißt du, weil du weißt, und es ist, wie du weißt.

Ich schaute von diesem Raum aus auf alles, was ich hätte darüber noch sagen können. Und es schien, dass es nichts weiter darüber zu sagen gab. Oder genauer: es schien, als ob nichts übrig geblieben war, das darüber noch hätte gesagt werden können. Alles war bereits gesagt.

Ja, wenn es das war, wenn da wirklich nicht mehr Worte existierten, dann würde es wohl so sein müssen.

Doch es gab da noch ein letztes Ding zu sagen, das ich bisher nicht gesagt hatte: “Das ist alles, was ich bin und I love you”.

“We have a basic conditioning, probably in some form of Christian religion, of which little remains today but its ethical content, or in one of the modern psychologies, that of Freud, Adler, or Jung, or in some scientific discipline, all of WeiWuWeiwhich are fundamentally and implacably dualist. Then the [seeking] urge manifests, and we start reading. Every time we happen on a statement or sentiment that fits in with our conditioned notions we adopt it, perhaps with enthusiasm, at the same time ignoring, as though they did not exist, the statements or sentiments which either we did not like or did not understand. And every time we re-read the Masters or the sutras we seize upon further chosen morsels, as our own jig-saw puzzle builds up within us, until we have a personal patchwork that corresponds with nothing on Earth that could matter in the least. Not in a thousand million kalpas could such a process produce the essential understanding that the urge is obliging us to seek.”

from Ask The Awakened, 1963

Siehe auch Dr. Gregory Tucker und den Recovery Process News – The Recovery Process by Dr. Gregory Tucker takes the dreamer home to the fact it’s easier to be who we are than who we aren’t and can never be!