Leben, nichts als Leben

Veröffentlicht durch Gerd um 21:13 Allgemein Keine Antworten »
Mai 122010

Leben ist nichts, für das man um seinen Job herum noch Platz schafft. Nein, vielmehr ist alles Leben – sowohl die Arbeit, wie auch das, was wir Freizeit oder was auch immer nennen wollen. Leben ist und muss immer ein Ganzes sein – alles andere ist Trash, Müll, nur erdachtes Leben.

alles, was um einen Job herum gebaut ist, wird zum bloßen Erfüllungsgehilfen, den “Job” wieder besser machen zu können. Niemal ist dabei die Rede von Leben. Das Leben scheint einen Sinn zu haben: unseren Job zu machen – und den möglichst gut. E muss mehr für andere bringen, als das eigene Wohlbefinden fördern. Wenn das so ist, dann müssen wir nur noch funktioniern. Ich will hier nicht sagen, dass im Dienste anderer zu zu wirken, nicht das wahrscheinlich Erfüllendste für uns Menschen ist, das es gibt, doch dabei spricht kkeiner von Arbeit, die nur um ihrer Selbst Willen getan wird, und wo das Wort Leben nicht mehr vorkommt.

So haben wir uns einst – kurz nachdem wir auf die Welt gekom men sind, nicht vorgestellt. Das kann ja lustig werden, wenn ich nicht bemerke, was da eigentlich vor sich geht. Ich bin erzogen worden, den Maßstäben der Gesellschaft zu folgen, ihr zu dienen und auf keinen Fall zu fragen, ob denn da noch mehr für mich drinn ist.

Diesen Gedanken könnte ich noch unendlich weiterspinnen und würde doch immer nur zum gleichen Ergebnis kommen, nämlich, dass ich nicht die Fäden in der Hand habe – oder zumindest scheint es so. Nein, es ist tatsächlich so. Das heißt, ich weiß es in den meisten Fällen nicht, bemerke aber, dass es nach allem, was ich bisher im Leben erfahren durfte, anscheinend so läuft.

Der eklatante Unterschied ist der, dass es nicht die Masse, die gesellschaft ist, die über mein Leben wirklich bestimmen kann und sollte, sondern, dass alles einfach so abläuft, wie es abläuft. Und keine innere Macht der Welt, nicht mein freier Wille, mein Manifestations-Guru und auch nicht die ausgeklügelsten Visualisationsverfahren können daran etwas ändern. Schlecht drauf nach der Nachricht? Kann ich verstehen. Macht aber nichts. Es ist so. Damit werde ich nicht zum Verkünder irgend einer Wahr heit oder “der” Wahrheit. Ich sehe nur, was wirklich geschieht. Und auch dui siehst es . vielleicht willst du nicht und verschiebst lieber hier und da die Ursache nach draußen, um dann jammern zu können und anderen und der Welt di Schuld zu geben. Tatsächlich geschieht alles, ohne ein “Dich” zu fragen, ob es ihm gefällt. Und doch ist es niemals einen äußere macht, die nicht auch im Inneren wäre, die Macht über dich hätte.

Was also wäre da eine gute Lösung?

Welche LÖsung? Wer sagt, dass es eine gibt? Und wofür eigentlich und für wen?

Wenn mal die Fragen geklärt wären, dann würden die ewigen Fragen, die sinnlosen, wie die scheinbar sinnvollen einfach aufhören und verschwinden und es wäre Frieden da. Doch wollen wir das? Will ich das? Nun, ich werde darüber einmal gründlich nachdenken. Dann werde ich zu dem Schluss kommen, dass sich auch mein Nachdeneken nicht auszahlt und ich wieder mit nichts da stehe. Und dieses Nichts, dass unbeschreibbar ist und auf ein Fehlen jeglicher Existenz hinweist, ist doch im Grunde das, was wir sind, was eigentlich abgeht. Wir sind schlicht und ergreifend nichts. Wir sind einfach nicht. und doch können all die wunderbaren, wie die weniger schönen und die grausamen Dinge einfach geschehen. Sie werden dann aufhören zu geschen, wenn wir sie nicht mehr wahrnehmen. Sie nicht mehr zu sehen heißt, sie gehen zu lassen. Wir sind nur der Beobachter all der Taten der Welt – einer Welt im Inneren, einer, die wir selber sind.

Wise 0wl

Feb 092010
30. April 2010
18:00bis20:00
18. Mai 2010
00:00bis20:00

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